Ein Dutzend Radler bei der SPD-Radtour 2026

(Fotos: SPD-OV Burgkirchen)

Am Samstag, 1.8., versammelte sich ein Dutzend Fahrradbegeisterte am Bürgerzentrum in der Ortsmitte, um zur diesjährigen SPD-Radtour aufzubrechen. Aber nicht nur Burgkirchner waren am Start, sondern mit Landratsstellvertreter Franz Kammhuber und stv. Ortsvereinsvorsitzenden Heinz Sedlmeier auch Vertreter aus Burghausen. Später gesellte sich in Pirach auch noch Martina Völzke als stellvertretende Unterbezirksvorsitzende dazu.

Der Regen hatte gottseidank schon etwas nachgelassen, obwohl alle durchwegs der Meinung waren, dass nach einer Hitzewelle, wie wir sie heuer in unseren Breiten bereits zum dritten Mal in Folge erleben mussten, das kühle Nass und damit die niedrigeren Temperaturen Mensch und Natur guttun würden. Das feuchte Nass von oben war also durchaus willkommen.

So startete der Tross, angeführt von Tour-Organisator Albert Stoiber, Richtung Weberau, wobei die Engstelle der Bahnunterführung bei manchen Einheimischen schon für etwas Stirnrunzeln sorgte. Notwendig wurde die Umleitung, weil die so genannte „Europa-Brücke“ derzeit saniert wird. Allerdings war es Samstag vormittags, kein Schulbetrieb, leichter Nieselregen, also beste Voraussetzungen, diese Klippe ohne größere Störungen zu umschiffen. Was denn auch gelang.

Beim ersten Anstieg Richtung Alzkanal zeigte sich gleich der Unterschied zwischen E-Bike und Bio-Radl, was den Naturstramplern jedoch nur zusätzliche Motivation verlieh. Eine erste kurze Rast war bei der Villa Rustica, unterhalb von Höresham, eingeplant, was bei einigen das Interesse auf den Burgkirchner Geschichtsweg lenkte. Nach dem Denkmal für Ceres, der römischen Göttin für Ackerbau und Fruchtbarkeit, wartete der nächste Anstieg hoch bis zur AÖ25, wo es anschließend über Weitfeld, an Irlhaid und Flöcking vorbei bis zum Ortsteil Erber ging.

Hier empfing uns der Inhaber vom Biogas Energiewerk Erber, Bernhard Voderhuber, der die vielen Fragen der Radler transparent und freimütig beantwortete. Bei der anschließenden Besichtigung des Betriebs waren denn auch viele überrascht ob der Dimensionen und der prozesstechnischen Steuerung der Anlage. Beim Umtrunk zum Abschluss der Führung bedankte sich OV-Vorsitzender Josef „Beppo“ Auberger bei Bernhard Voderhuber mit einer Flasche Rotwein und einer SPD-Tasse.

Keine zehn Minuten später saßen bereits die ersten im Gasthaus Pirach zu Tisch, obwohl dort normalerweise am Samstag Ruhetag ist. Doch dem Organisationstalent von Albert Stoiber ist es zu verdanken, dass sich die Radler-Gang in diesem gemütlichen Wirtshaus niederlassen und das Mittagsmahl einnehmen konnte. Die Essen wurden geschickterweise bereits vor dem Start abgefragt, so dass es in der Küche keine Verzögerungen gab.

Entsprechend gestärkt ging es in die Schlussrunde. Vorbei an Mad und Haring überquerte die mittlerweile schon etwas dezimierte Mannschaft die B20, um an Brunnhäusl vorbei wieder Richtung Burgkirchen zu steuern. Über Kothreit und Grasberg lockte ein Abstecher zum neuen Kindergarten St. Martin, wo die Giess-Problematik im Falle eines potentiellen Starkregenereignisses diskutiert wurde.

Nach Thalhausen teilte sich der Rest der Truppe an der Hangkante des Hoechster Berges auf. Die eine Hälfte zog es nach Gendorf, die anderen steuerten die Obere Terrasse bzw. Holzen an. Somit war nach ca. 18 km gegen 14 Uhr Schluss der Radtour. Die, die dabei waren, haben wieder viel über Burgkirchen gelernt und auch auf dieser Strecke erlebt, wie vielfältig Burgkirchen doch ist.

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Treffpunkt Bürgerzentrum in der Ortsmitte. Das Vordach hält auch Regen ab.
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Eine schweißtreibende Angelegenheit, vor allem für Bio-Radler.
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Halt an der Villa Rustica, Fahrrad-Check muss sein.
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Beim Biogas Energiewerk Erber...
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